Aufbruch SELK e. V.

Was ist „Aufbruch SELK e. V.“?

Aufbruch SELK e. V. ist ein Verein von Kirchgliedern und Gemeinden der Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), die sich für eine lebendige, offene und zukunftsfähige Kirche einsetzen. Unser Fundament ist die Heilige Schrift und die lutherischen Bekenntnisse – im Vertrauen auf Gottes Liebe und die Gnade Jesu Christi.

Warum gibt es den Verein?

Viele Menschen in der SELK erleben, dass wichtige Zukunftsfragen ungelöst bleiben: Nachwuchsmangel, finanzielle Herausforderungen – und besonders die seit Jahren kontrovers diskutierte Frage der Frauenordination. Nach intensiven innerkirchlichen Prozessen entstand bei vielen der Wunsch, selbst aktiv an der Erneuerung der Kirche mitzuwirken. Aufbruch SELK e. V. bietet dafür eine verlässliche Plattform.

Was wollen wir konkret?

Wir vernetzen Initiativen und Arbeitsgruppen, die an der Zukunft der SELK arbeiten. Wir informieren, beraten und unterstützen Gemeinden und Einzelpersonen in Veränderungsprozessen. Außerdem vertreten wir die Interessen unserer Mitglieder gegenüber kirchlichen Gremien.

Wer kann mitmachen?

Mitmachen können Einzelpersonen aus der SELK ebenso wie Gemeinden, Werke und kirchliche Einrichtungen als korporative Mitglieder. Uns ist wichtig: Jede Stimme zählt – unabhängig davon, ob du schon lange engagiert bist oder gerade erst anfängst, dich zu interessieren. Auch wenn jemand aus Enttäuschung die SELK bereits verlassen hat, den Verein aber unterstützen möchte, ist er/sie willkommen. > Aktiv werden!

Wofür stehen wir?

Wir stehen für Offenheit, Vielfalt und die Ordination von Frauen, für verantwortliche Mitbestimmung von Laien und für das „Priestertum aller Gläubigen“. Uns verbindet der Wunsch, Gemeinden zu stärken und Kirche gemeinsam zu gestalten. Hier findest du unser Thesenpapier „Agenda Aufbruch SELK“, in dem wir unsere Ziele beschreiben.

Wer ist dabei?

Folgende Ansprechpersonen gehören zu unserem Vorstand:

Solveig Schnaudt (Gemeinde Brunsbrock) Erste Sprecherin

Thomas Krüger (Gemeinde Münster) Zweiter Sprecher 

Michael Sommer (Gemeinde Balhorn) Finanzvorstand

Thomas Hartung (Gemeinde Frankfurt) Vorstandsmitglied

Friedrich Kugler (Gemeinde Balhorn) Vorstandsmitglied

Vera Löber (Gemeinde Balhorn) Vorstandsmitglied

Bettina Löffler (Gemeinde Stuttgart) Vorstandsmitglied

Rosemarie Lösel (Gemeinde Homberg) Vorstandsmitglied

Wie komme ich in Kontakt?

Wenn du dich informieren oder mitmachen möchtest, schreib uns gerne:
info@aufbruch-selk.de

Weitere Informationen?

Hier findest du die Satzung unseres Vereins.

Mitglied werden?

Hier die beiden Versionen der Mitgliedsanträge:

Für Einzelmitglieder
Für Korporative Mitglieder (Gemeinden)

Die Mitgliedsanträge umfassen auch ein SEPA-Lastschriftmandat für den Vereinsbeitrag und Hinweise zum Datenschutz.


Aktuelle Aktivitäten:

Stand März 2026
Aufbruch SELK e. V.

 

 

3 Kommentare

  1. Jesus sagt: „Ich mache alles neu“. Er wollte nicht spalten. Er hat die Frauen geliebt. Er hat ihnen das gegeben was Männer ihnen verwehrt haben: er hat ihnen das Wort Gottes gegeben. Dafür brauchte er nicht in den Tempel zu gehen. Und die Frauen (auch die Männer) haben das Wort aufgesogen. Maria von Magdala ist er als Erster nach seiner Auferstehung erschienen und hat sie wie folgt beauftragt: „Geh nach Jerusalem und sage meinen Brüdern, dass ich auferstanden bin!“ Er hat sie beauftragt, das Evangelium zu verbreiten. Es wäre für ihn ein Leichtes gewesen, seinen Jüngern zu erscheinen, aber die haben sich ja ängstlich verkrochen. UND: Sind wir wirklich wie die Schriftgelehrten und Pharisäer aus dem Alten Testament?

  2. Geschätztes Team von Aufbruch Selk,
    ich schreibe ihnen hier als Lektorin der Dreieinigkeitsgemeinde Rabber (bei Bad Essen), die mit den Gemeinden Schwenningdorf und Blasheim , im Moment ohne Pfarrer sind. Unsere Gemeinden haben bei einer Gemeindeversammlung mal pro forma abgestimmt für oder gegen FO. Siehe da alle waren für die FO. Danach passierte natürlich nichts mehr. Umso erfreuter war ich, als ich von der Initiative Aufbruch Selk erfuhr. Wie gerne wäre ich bei dem kommenden Treffen dabei. Allerdings ist Kassel über zwei Stunden entfernt (und wieder zurück). Bislang konnte ich niemanden begeistern mitzufahren. So bleibt mir nur, allen gute, konstruktive Gespräche und Solidarität untereinander zu wünschen. Bei meiner sehr ausführlichen Recherche über den Apostel Paulus, auf dessen Satz: …die Frau schweige in der Gemeinde… sich die FO-Gegner stets berufen, fand ich eine Passage über Paulus und die Frauen (sic! und das waren nicht wenige) und das anschließende Gebet, dass ich ihnen für das Treffen übermitteln möchte.
    Gebet
    Gott, du hast Lydia und Evodia und Syntyche und Priska und Phoebe und so vielen anderen das Herz geöffnet. Sie sind Ohr und Sprachrohr geworden für deine Frohbotschaft. Lydia hat als erste Heidenchristin Europas Neues gewagt und Leitung in ihrer Hausgemeinde wahr genommen.
    Wenn wir selbst entmutigt sind und unsere Kraft nicht reicht, verkrustete Strukturen zu verleben-digen und so zu wirken, wie die Geistkraft uns antreibt, so stärke uns, auch durch diese Schwestern im Glauben, durch die Erinnerung an sie, damit wir immer mehr in Jesu Geist leben und als Glieder an seinem Leib lebendig sind.
    Verbunden mit den starken Frauen der frühen Kirche erbitten wir Gottes Segen:
    Segne unsere Ohren und Herzen mit Offenheit, unsere Augen mit Klarheit und einem liebevollen Blick für deine Menschen und deine Schöpfung, unsere Hände mit Tatkraft, unsere Füße mit Schwung, unser Herz mit Mut und Weite. Amen. (www.bibelwerk.de)
    Mit solidarischen Grüßen
    Petra Lay

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